| |
9
Abb. 14: Spin-Echo Pulssequenz; Quelle: [4]
Der anschließende 180°-Puls nach der Zeit
T=TE/2 sorgt, zumindest teilweise, für eine
Rephasierung. Er macht die Dephasierung
aufgrund des inhomogenen Magnetfeldes (T2i)
rückgängig. Die Dephasierung aufgrund der
Spin-Spin-Wechselwirkung (T2) kann nicht
rückgängig gemacht werden, da sie von
statistischer Natur ist. Wie aus Abb. 14
hervorgeht, kann man nach der Zeit TE ein
Echosignal messen. Bei mehreren 180°-Pulsen
erhält man auch mehrere Echos. Das Maximum
der Einhüllenden dieser Echosignale verringert
sich exponentiell mit der Zeitkonstanten T2
(vgl. Abb. 15) aufgrund der Spin-Spin-
Wechselwirkung.
Abb. 15: Mehrere 180°-Pulse; Quelle: [4]
3)
Inversion-Recovery-Pulssequenz
Bei der Inversion-Recovery-Pulssequenz
(siehe Abb. 16) wird zunächst ein 180°-Puls
eingestrahlt.
Abb. 16: Inversion-Recovery-Pulssequenz; RF
(=Radio Frequency) stellt den eingestrahlten HF-Puls
dar; Quelle: [3]
Die Magnetisierung wird invertiert, zeigt also
nach dem 180°-Puls in negative z-Richtung. Die
Quermagnetisierung ist Null und damit kann
direkt nach dem 180°-Puls kein Signal
gemessen werden. Nach einer bestimmten Zeit
TI (time of inversion), noch bevor die
Längsmagnetisierung ihren Ausgangswert
erreicht hat, wird ein 90°-Puls eingestrahlt.
Dieser klappt die zu dieser Zeit vorhandene
Längsmagnetisierung in die x-y-Ebene. Die nun
vorhandene Quermagnetisierung kann gemessen
werden. Es ist offensichtlich, dass die
Signalstärke
von
der
Größe
der
Quermagnetisierung abhängt. Diese wiederum
ist Abhängig von der Längsmagnetisierung zur
Zeit des Umklappens. Es kann also durch
T2
T2*
T
T
|  |
|
| |
|
|