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Abb. 6: Relaxation nach HF-Puls; Quelle: [4]
Beide
Relaxationsprozesse
laufen
exponentiell mit jeweils einer charakteristischen
Zeitkonstanten ab. Für den Rückgang der
Längsmagnetisierung ist das T1, für die
Quermagnetisierung
T2
(bei
Nichtberücksichtigung
von
Magnetfeld-
Inhomogenitäten; sonst T2*; siehe unten). T2 ist
immer kleiner oder gleich T1, d.h. die
Quermagnetisierung ist bereits auf Null
zurückgegangen,
bevor
die
Längsmagnetisierung ihren Ausgangswert
erreicht hat.
Abb. 7 zeigt, wie die Längsmagnetisierung
Mz nach dem Ende des HF-Pulses exponentiell
ansteigt, bis sie ihren ursprünglichen Wert, d.h.
den Wert vor dem Einstrahlen des HF-Pulses,
wieder erreicht hat.
Abb. 7: Längsrelaxation; Quelle: [4]
Gl. 2 beschreibt den Verlauf der Kurve, wobei
M0 der Wert der Magnetisierung vor dem HF-
Puls ist, also der Wert im thermischen
Gleichgewicht:
Gl. 2
)
exp(-t/T1)
-
(1
M
(t)
M
0
z
=
Da jede Gewebeart eine eigene spezifische
Längsrelaxationszeit T1 hat, kann man durch
Bestimmung der Zeit T1 Rückschlüsse auf die
Gewebeart ziehen. Abb. 8 zeigt den Verlauf der
Längsmagnetisierung Mz(t) für verschiedene
Gewebearten.
Abb. 8: Längsrelaxation für verschiedene
Gewebearten; Quelle: [4]
Man erkennt, dass T1 für CFS (cerebralspinal
fluid) groß ist. Der Grund dafür ist die Tatsache,
dass sich die kleinen Wassermoleküle ungestört
bewegen können und damit wenig Energie
abgeben. Der Relaxationsprozess dauert lange.
Da krankes Gewebe oft mehr Wasser enthält als
gesundes Gewebe, ist dieses Wissen von großer
Mz
M0
Längsmagnetisierung
CSF
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