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also die Quermagnetisierung, steigt nach der
Anregung an (vgl. Abb. 4), da die einzelnen
Spins nach der Anregung in Phase präzidieren.
Abb. 4: Resonanzphänomen; Quelle: [4]
3)
Messen des Signals
Aufgrund der Quermagnetisierung kann in
einer Empfangsspule, deren Normalenrichtung
senkrecht zur z-Achse steht, ein Signal
gemessen werden. Der Fluss durch die Antenne
steigt mit der Quermagnetisierung. Damit steigt
auch die induzierte Spannung in der
Empfangsspule mit der Quermagnetisierung.
Oft wird mit der gleichen Antenne, die zuvor
zum Senden des HF-Pulses verwendet wurde,
nach dem Senden des HF-Pulses das
zurückkommende Signal gemessen.
4)
90°- und 180° Hochfrequenz-Puls
Je nachdem wie lange der HF-Puls
eingestrahlt wird, werden mehr oder weniger
viele Spins von dem niedrigeren in den höheren
Energiezustand
gelangen.
Nach
einer
bestimmten Zeit wird die Nettomagnetisierung
vollständig in der x-y-Ebene, also orthogonal
zur Richtung des äußeren statischen
Magnetfeldes, liegen. Nach noch einmal der
selben Zeit, hat sich die Nettomagnetisierung
umgekehrt und zeigt nun in negative z-Richtung
(siehe auch Abb. 5).
Abb. 5: Verschiedene Flipwinkel; Quelle: [4]
5)
Relaxation
Nach dem Ende der HF-Puls-Einstrahlung
kommt
es
zur
Relaxation:
die
Quermagnetisierung nimmt aufgrund von
Dephasierung (verursacht durch Spin-Spin-
Wechselwirkung
und
Magnetfeld-
Inhomogenitäten) wieder ab und die
Längsmagnetisierung
steigt
auf
ihren
Ursprungswert (verursacht durch Spin-Gitter-
Relaxation). Abb. 6 zeigt, wie nach und nach
immer mehr Spins in den niedrigeren
Energiezustand (im Bild oben, da in Richtung
des äußeren Magnetfeldes) zurückklappen.
HF-Puls
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