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Magnetresonanz-Tomographie

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3 B. GRUNDLAGEN 1) Protonen im statischen Magnetfeld Wasserstoff-Atomkerne   (Protonen)   drehen sich  um  eine  Achse  und  haben  somit  einen Kernspin. Da Protonen eine positive elektrische Ladung  besitzen  und  jede  bewegte  elektrische Ladung  zu  einem  Magnetfeld  führt,  kann  man sich   ein   drehendes   Proton   vereinfacht   als Stabmagneten vorstellen (Abb. 2).       Abb. 2: Veranschaulichung des Kernspins mit Hilfe eines Stabmagneten; Quelle: [4] Die Protonen verhalten sich wie magnetische Kreisel. In einem äußeren Magnetfeld kommt es zu einer Präzessionsbewegung des magnetischen  Kreisels  um  die  Achse,  welche die     Richtung     des     äußeren    konstanten Magnetfeldes beschreibt. Dieses soll hier die z- Achse sein (siehe Abb.  3). Die  Präzessions-Winkelgeschwindigkeit  lässt sich mit folgender Formel berechnen: Gl. 1    × = B g w  0 mit    0 = Präzessions-Winkelgeschwindigkeit,   = gyromagnetisches Verhältnis, und B     = magnetische Induktion. Abb.    3:  Präzession  eines  magnetischen  Kreisels; Quelle: [4] Als wichtige Erkenntnis ist zu betonen, dass die Präzessions-Winkelgeschwindigkeit proportional  zur  magnetischen  Induktion  des äußeren Feldes ist. B wird in der Literatur zur MR-Tomographie   auch   häufig   einfach   als "Magnetfeld"   bezeichnet.   Das   ist   natürlich falsch,  aber  für  das  Verständnis  der  MRT- Grundlagen auch nicht hinderlich.   2) Einstrahlen eines HF-Pulses, Resonanz Strahlt     man     nun     ein     transversales Hochfrequenz-Signal mit der Frequenz f =  0 / (2* )  in  die  Probe  hinein,  so  kommt  es  zu einem  Resonanzphänomen:  die  Spins  klappen um (vgl. Abb.  4); sie gehen in einen höheren Energiezustand   über.   Als   Folge  nimmt  die Magnetisierung    in    z-Richtung,    die    als Längsmagnetisierung  bezeichnet  wird,  ab.  Die Magnetisierung  quer  zur  Längsmagnetisierung, z
  
Differentialdiagnostik in der Computertomographie. Vom Befund zur Diagnose
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