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E.
ORTSKODIERUNG
Ist der Patient nur einem homogenen
Magnetfeld B0 ausgesetzt, so präzidieren nach
Gl. 1 alle Spins mit der gleichen
Winkelgeschwindigkeit. Ein HF-Puls mit
passender Frequenz regt also alle Spins im
Körper gleichzeitig an, unabhängig von deren
Ort.
Wie oben bereits geschrieben, ist es das Ziel
der MR-Tomographie, ein Schnittbild vom
Körper des Patienten zu erhalten. Man muss
dazu wissen, zu welcher Stelle im Körper die
gemessenen Signale gehören. Es gibt
verschiedene Lösungen dieses Problems. Hier
soll nur ein grundlegender Weg beispielhaft
aufgezeigt werden.
1)
Schichtselektiver Gradient
Um eine Schicht auszuwählen, legt man zur
Zeit der Anregung, also während der HF-Puls
von der Antenne abgestrahlt wird, ein
Gradientenfeld Gz in z-Richtung an, d.h. in
Richtung der Längsachse des Patienten (vgl. [1]
S. 309 ff.).
Gl. 5
z
B
G
z
z
¶
¶
=
Dadurch wird erreicht, dass alle Spins mit
gleicher
z-Koordinate
mit
gleicher
Präzisionswinkelgeschwindigkeit präzidieren.
Durch Wahl der Frequenz des HF-Pulses, kann
man so nur eine Schicht anregen.
Abb. 18: Schichtselektiver Gradient; Quelle: [4]
Das gemessene Signal enthält nun aber immer
noch Anteile von allen Bereichen der
ausgewählten Schicht. Es muss also noch der
Ort in x- und y-Richtung kodiert werden.
2)
Phasenkodierung
Um den Ort in y-Richtung zu kodieren, legt
man nach dem Einstrahlen des HF-Pulses und
noch vor dem Messen des zurückkommenden
Signals für kurze Zeit einen Gradienten in y-
Richtung an, der dem statischen Hauptfeld,
welches in z-Richtung zeigt, überlagert wird.
Gl. 6
y
B
G
z
y
¶
¶
=
Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen,
dass die Magnetfelder hier immer in z-Richtung
zeigen, auch die der Gradientenfelder. Lediglich
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