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Messen
des
Signals
auf
die
Längsmagnetisierung geschlossen werden.
D.
MESSEN DER RELAXATIONSZEITEN
Es gibt verschiedene Herangehensweisen um
die Relaxationszeiten T1, T2 und T2* zu
messen. Man verwendet unterschiedliche
Pulssequenzen. An dieser Stelle soll nur
beispielhaft jeweils eine Möglichkeit erläutert
werden.
1)
Bestimmung von T2
Misst man z.B. Spin-Echo-Signale mit
verschiedenen Echozeiten TE, so kann man die
Zeitkonstante T2 bestimmen. Siehe hierzu Abb.
15.
2)
Bestimmung von T2*
Die Zeitkonstante T2* kann man aus der
Einhüllenden des FID-Signals berechnen.
3)
Bestimmung von T1
T1 kann man z.B. bestimmen, indem man
FID-Signale nach zwei 90°-HF-Pulsen im
Abstand TR (Repetitionszeit) misst. Ist die Zeit
TR so groß, dass die Quermagnetisierung bei
dem
folgenden
90°-HF-Puls
bereits
abgeklungen ist, aber die Längsmagnetisierung
ihren Ausgangswert noch nicht erreicht hat, so
kann aus der Stärke der FID-Signale die Zeit T1
bestimmt werden.
Abb. 17 veranschaulicht diesen Sachverhalt.
Abb. 17: Saturation-Recovery Pulssequenz; Quelle:
[4]
Man erkennt, dass es bei einem Gewebe A
mit kurzer charakteristische Zeit T1, zu einer
schnellen Längsrelaxation kommt. Beim
Einstrahlen des zweiten 90°-HF-Pulses hat die
Längsmagnetisierung im Bild bereits wieder
ihren maximalen Wert erreicht, so dass ein
großes FID-Signal gemessen werden kann.
Gewebe B hat eine längere Zeit T1. Die
Längsmagnetisierung hat noch nicht wieder
ihren maximalen Wert erreicht, wenn der zweite
90°-HF-Pulse die Längsmagnetisierung in die x-
y-Ebene umklappt. Das FID-Signal ist kleiner
als bei Gewebe A.
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